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Immobilienblase In Der Schweiz? Nein!

Posted Fri Oct 28 06:45:00 UTC 2011

Immer wieder, so vor kurzem in der „Welt“ zu lesen, warnen „Spezialisten und „Fachleute“ von einer sich anbahnenden oder bereits bestehenden Immobilienblase in der Schweiz. Begründet wird dies meist mit den gegenwärtig ausserordentlich tiefen Finanzierungskosten, sprich Hypothekarzinsen, welche sich bei 3-jähriger Finanzierungsdauer bei ca. 1,9% und bei 10-Jahres-Hypotheken bei ca. 2,75% bewegen. Zudem wird die hohe Bautätigkeit erwähnt.

Tiefe Kosten oder erhöhtes Bauaufkommen ergeben aber noch keine Immobilienblase. Eine Blase muss unserer Meinung nach zwingend die folgenden Eigenheiten aufweisen:

  1. Rasch steigende Preise“. In der Schweiz steigen die Preise, aber nicht explosiv, und an den wenigen Orten wo sie tatsächlich schnell steigen, ist dies real beschränkt auf einige wenige Spitzenobjekte, welche diese Preise erzielen und viele Nachahmer, die solche Preise gern erzielen möchten. Der breite Heimmarkt wird aber kaum gross tangiert.
  2. Käufe aus Spekulationsüberlegungen“. Wir sehen überhaupt keine Käufe aus Spekulationsüberlegungen (schneller Gewinn durch baldigen Wiederverkauf). Die Käufer kaufen vorwiegend für den Eigengebrauch (grosse, von Ausländern gekaufte Luxusobjekte sind sogar zwingend zum Eigengebrauch) und zu einem kleineren Teil als Rendite-Anlage mit langfristigem Horizont. Das berüchtigte „*property-flipping“, d.h. der schnelle und oft mehrmalige Verkauf und Wiederverkauf einer Liegenschaft (z.B. eines Projektes oder Neubaus), bei welchem jeder Zwischenbesitzer einen Gewinn erzielt und die Preise nach oben schraubt, das existiert in der Schweiz nicht.
  3. Hohe Hypothekarfinanzierung“. Auch dies trifft gegenwärtig überhaupt nicht zu. Die Banken finanzieren im Gegenteil recht vorsichtig und verlangen mindestens 20% Eigenkapital, meist eher 25% oder sogar 30%. Luxusobjekte werden oft noch bedeutend tiefer fremdfinanziert weil die Banken den entsprechenden Markt als unsicher, klein und erratisch einstufen.

    Wenn nun nicht eines der drei Kriterien vorherrscht, können wir beim besten Willen nicht von einer Immobilienblase sprechen - Schlagwort, Journalistenphantasie und Schwarzmalerei hin oder her. 

    Was zutrifft, ist die Tatsache, dass Immobilienfinanzierungen heutzutage einmalig günstig sind und dies wohl nicht auf alle Zeit so bleiben wird. Natürlich überlegen sich in solchen Zeiten die Mieter vermehrt, Besitzer zu werden und ebenso wird natürlich derjenige, der sich heute eine Eigenheimfinanzierung nur knapp leisten kann, in nicht allzu ferner Zukunft sich wohl in Schwierigkeiten sehen. Dies könnte auch dazu führen, dass irgendwann ein Überhang an Wohneigentum gebaut wird und dass die Preise sinken, bis der Überhang abgebaut ist. Das ist aber ein eher normaler Vorgang im Wirtschaftsleben und hat nichts mit einer Blase zu tun.

Posted by:  Ueli Schnorf

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Direkt oder Indirekt - in Immobilien zu investieren ist sicherlich ein guter Rat

Posted Mon Mar 16 16:58:00 UTC 2009

In ihrer Sendung vom 10. März sprach NZZ Impulse mit Martin Neff, dem Chefökonom der Credit Suisse, über den Einfluss der Rezession auf den Immobilienmarkt. Einmal mehr wurde wieder deutlich, dass der Immobilienmarkt nicht nur relativ als stabil zu bewerten ist sondern auch als gute Anlagemöglichkeit betrachten werden kann. Auch wenn die Auswirkungen der weltweiten Rezession nicht spurlos an der Schweiz vorbei ziehen werden, bleibt der Immobilienmarkt dennoch interessant und wertbeständig. Das Interview führte Zoé Baches.

Posted By: Peter Rabitz

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Keine Immobilienkrise in der Schweiz - das sagt zumindest eine Studie der Credit Suisse

Posted Thu Mar 12 18:09:00 UTC 2009

Der Schweiz droht trotz Rezession und Turbulenzen auf den Finanzmärkten keine Immobilienkrise. Der Immobilienmarkt sei in gesunder Verfassung, weil er in den letzten Jahren kaum zu Übertreibungen neigte, sagen die Ökonomen der Credit Suisse. Stabil ist gemäss einer Studie der Grossbank insbesondere der Wohnungsmarkt. Die hohe Zahl an Zuwanderern aus Deutschland und Frankreich hat dazu geführt, dass auch im vergangenen Jahr trotz hoher Bautätigkeit kein Überangebot auf dem Wohnungsmarkt entstanden ist. Das wird sich auch im laufenden Jahr nicht ändern, da die Zuwanderung zwar kleiner, aber weiterhin überdurchnittlich hoch ausfallen wird. “Die Nachfrage nach Wohnraum wird abgeschwächt, bewegt sich aber weiterhin auf hohem Niveau”, sagte CS-Ökonom Thomas Rieder vor den Medien. Klicken Sie hier für den kompletter Artikel.

Posted By: Peter Rabitz

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