Die Welt, aus der Provinz gesehen , Teil 2
Der Autor lebt, weit von Zwist und Unrast der Hauptstädte, in der fernen Provinz Tessin, umgeben von Palmen und Sonnenschein. Nie dringen die wichtigen Details der täglichen Weltpolitik bis dorthin, und so muss er sich mit dem grossen Bild zufrieden geben. Werfen Sie einen Blick auf diese kuriose Welt, heute auf:
Schweiz und Italien, Steuerflucht und Bankgeheimnis
Wenden wir unser Augenmerk gegen Süden und vergleichen wir, wie die dortige Regierung mit demselben Problem umgeht wie unser nördlicher Nachbar. Das Problem, Sie erinnern sich, ist die traditionelle Schweizer Eigenheit der Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung (letztere wird nicht streng bestraft). Dies gefällt auch Bürgern aus vielen umliegenden Staaten. Deren Regierungen legen daher ihre Stirnen in tiefe Falten, so auch in Italien.
Auch hier ist der Staat begehrlich auf Zusatz-Milliarden. Er vermeidet es aber tunlichst, es mit seiner Elite ernstlich zu verderben. Für denjenigen Leser, der vielleicht die Verhältnisse gar nicht kennt, muss beigefügt sein, dass „Steuern sparen“ in Italien als vielbewunderte Fähigkeit und Ausdruck von Intelligenz gilt, wie jedermann vom kleinen Mann bis zum „Cavaliere“ bestätigt.
Angelehnt an die in Italien jedermann geläufige Tradition des kirchlichen Ablasshandels - oder Beichte - erlässt der Staat nun alle paar Jahre (3 mal in den letzten acht Jahren, wenn wir in der Provinz richtig zählen) ein Dekret, nach welchem für jeweils einige Monate vergeben wird dem, der steuer-gesündigt hat. Die Sünder nehmen das Angebot je nach Lebensumständen dankend nicht an oder aber schon, wobei sie dann einen kleinen geforderten Obulus begleichen müssen. Natürlich, wer sich an die dazwischen geltenden Gesetzte gehalten hat und nicht profitieren kann, erhält gleichsam eine staatliche Bestätigung für seine Dummheit, alle paar Jahre wieder.
Die levantinische Flexibilität, Gesetze dem eigenen Handeln anzupassen, wird auch in vielen anderen Lebensbereichen von der Staatsführung vorgelebt. Ist das nicht Untergrabung der eigenen Autorität, Selbstmord eines Landes?
Hm. Der Betrachter in der Provinz betrachtet den friedlichen Ablauf und kratzt sich am Kopf. Langfristig doch erstaunlich unbeschadet geht das Land ja eigentlich seinen Weg als Leuchte der Kultur, und dies seit Tausenden von Jahren nun. Der Staat verbreitet die message, obrigkeitliche Autorität nicht so richtig ernst zu nehmen, sondern als eine Art Kasperltheater anzusehen - ob da bloss Opportunismus oder am Ende - eher ungewollt wohl - gar höhere Weisheit dahinter steckt?
Posted By: Ueli F. Schnorf




Considering the history of successful integration, it is understandable that Switzerland is reluctant to accept external advice (eg. From the EU) regarding the regulation of the relationship of different nationalities. Regardless, many Swiss claim to be afraid of being overrun by foreign influences, which they worry will lead to racial disharmony as has occurred in neighboring countries. In fact Switzerland was ‘overrun by foreigners’ long ago and has remained peaceful and well functioning.
In gleich zwei Foren durfte ich über unsere Erfahrungen im Online Strategic Development berichten.
Bei der Session „Dealing with the New Economic Climate“ sowie „Future Tense, Propopoly and the Marketing Power of Blogs“ informierte ich meine Kollegen über unsere sehr guten Erfahrungen mit der Verwendung von Blogs und wie wir die Wetag im Zeitalter von Web2.0 positionieren, um so in einem stark veränderten Geschäftsumfeld auf die neusten Einflüsse und Trends zu reagieren. Als Ergebnis unserer dauerhaften und erfolgreichen Weiterentwicklung, wurden wir bei der Galaveranstaltung gleich mit zwei prestigeträchtigen Awards ausgezeichnet. Zum einen erhielten wir einen Award für die „Beste Website“ in der Kategorie 1-50 Mitarbeiter (siehe Foto: Harold Crye, Marco Fässler, Ueli Schnorf, Peter Rabitz v.l.n.r.) und zum anderen den Award für den „Besten Immobilien Blog“, unterstützt von Propopoly. Die in Scottsdale erhaltenen Informationen und Meinungen sowie ein positiver Ausblick auf den weltweiten Immobilienmarkt, machten diese Konferenz zu einer der besten der letzten Jahre.





