Wetag Consulting Immobiliare is a boutique real estate brokerage in Locarno, Ticino, Switzerland with branch offices in Lugano and Ascona. The company features a broad selection of well selected properties focusing on the luxury segment of the real estate market such as luxury villas, apartments, penthouses and estates. This blog covers news, ideas, and information pertaining to this real estate marketplace and local lifestyle.

Sleeping beauty set admist a lushly green valley near Lago di Lugano

Posted Mon Dec 20 00:00:00 UTC 2010

A few days ago I was strolling through the large rooms of the famous Ex-Helmut Horten Estate, checking if all was perfect (WETAG is managing the property on behalf of the owners who wish to sell). Outside, the gardens were immaculate as always, inside, the room temperature was perfect. I sat in the reception room, turned on the stereo letting the music fill the air though the vast entry hall, feeding the villa with life. Whilst I waited for the next owners’ butler to come in and offer me a drink, my eye wandered to this magical view of Southern Ticino’s rolling hills. I said to myself: “This is unique, really unique.”  I realized that I probably never had a similar property to offer - a true estate: The villa, with a staff apartment house, and a third building consisting of 11 suites and 7 meeting rooms, elegantly set in its own park, all of this furnished with an exquisite taste, ready to move in.

Hey! It could suite a private person in need for a lot of space, that’s how it was thought. But, it could also be a beauty spa in Switzerland or a hedge fund, or even better a company with its headquarters in Switzerland, so many could the purposes be, no other estate compares to it - let alone one where you can move in right away.

I turned off the music, shut the doors and while slowly driving down the private driveway, I thought to myself: Today few people build this way, what a pleasure it must be for the next owner. It truly is a jewel and one of a kind!






 

Posted by:  Ueli Schnorf

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The Wetag Lugano Office Team

Posted Wed Dec 15 17:33:00 UTC 2010


Sarah Valli (Dipl. Tourism Expert, Sales Consultant) and Deborah Fontana (SUP Business Manager, Director, Lugano office) are the luxury lifestyle experts in Lugano, Ticino, and form the highly experienced sales team of Wetag’s Lugano office – being very knowledgeable, multilingual (English, German, Italian, French, Spanish, Portuguese), passionate and even more important, enjoy all the good things in life.

Both Sarah and Deborah live in the Lugano area and know all about Lake Lugano’s secrets and places to be and visit.





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Maria Eitouni

Posted Mon Dec 13 21:56:00 UTC 2010


Maria comes from a multicultural background and speaks Italian, German, English, French and Arabic. She has completed her studies in commerce and has gained her international experience living and working in USA and Liechtenstein for the past ten years.

Maria has recently joined the Wetag team in Locarno as the marketing and project coordinator.


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Weihnachtliche Vorfreude bei einem Weihnachtsempfang im Einrichtungshaus L'Officina in Locarno

Posted Wed Dec 08 17:25:00 UTC 2010

Anfang November, pünktlich zum Beginn der Vorweihnachtszeit, luden Greta und Andrea Biasca-Caroni als Eigentümer von L’Officina in deren Showroom im Herzen Locarnos ein, um bei einem „Aperitivo“ mit Gästen, Kunden, Partnern und Freunden auf ein erfolgreiches Jahr anzustossen sowie einige neu eingetroffene Designs und Inneneinrichtungen vorzustellen. L’Officina ist einer unserer Partner des Wetag Consulting Concierge Service und somit folgte ich dieser Einladung sehr gern. Als ich eintraf, war der Showroom bereits gut gefüllt.

Gäste flanierten durch den grosszügigen Showroom und betrachteten in aller Ruhe die ausgestellten Materialien, Designs, Einrichtungsgegenstände und erhielten natürlich Beratung aus erster Hand von Greta Biasca-Caroni. Einige der Gäste, vornehmlich Frauen, nutzten die Gelegenheit und kauften diverse Accessoires für den Eigengebrauch oder arbeiteten bereits die verschiedenen Wunschzettel ab. Ich genoss ein paar köstliche Canapés des hervorragend angerichteten Buffets sowie einen gut gekühlten Prosecco und verabredete mich mit Greta und Andrea für den nächsten Tag wo ich sie befragte, was denn deren Meinung nach die kommenden Trends im nächsten Jahr sein werden.

Gretas erster Tipp war ein Vibieffe Sessel (Bild1), welcher eine gewisse Romantik ausstrahlt und ein sehr bequemes Sitzmöbel für entspannende Abende sein kann. Als zweites verwies sie auf eine Kommode von Fendi aus der Fendi Casa Collection (Bild2), bei der die Barock anmutende Formgebung durch den Bezug mit edlem Leder in weiss noch mehr aufgewertet wurde. Weiter ging es mit einer traumhaft modernen Küche bzw. deren zentralen Einheit. Eine Kochinsel von Arclinea, Model Convivium in Edelstahl (Bild3) und mit einem ultra modernen Abluftsystem, welches automatisch hinter der Kocheinheit aus dem Möbelkorbus ausfährt. Fasst schon wie im wahren Leben, nach dem Motto „Nach dem Essen soll man Ruhen…“ zeigte sie mir als nächstes ein wirklich schönes Bett von Dorelan in weiss mit einem Bellora duvet cover (Bild4) und wieder einmal fällt auf, dass die Farbe weiss nächstes Jahr wieder im Trend zu sein scheint wobei weiss im Interior Bereich als zeitloser Klassiker gilt und eigentlich immer Saison hat. Last-but-not-least stellte mir Greta ein weiteres Accessoire aus der Fendi Kollektion vor. Sie posierte gemeinsam mit ihrem Mann auf einem runden Sofa ebenfalls aus der Fendi Home Kollektion (Bild5) mit diversen Kissen, welche mit Swarowski Kristallen bestickt sind. Diese scheinen gut bei den Kunden anzukommen, denn am Abend des Aperitivo sah ich wie Gäste eben diese Kissen bestellten.

Abschliessend kann ich sagen, dass es nicht nur ein sehr schöner Abend war sondern es auch gut ist zu wissen, dass ich L’Officina mit ruhigem Gewissen unseren Kunden empfehlen kann.

Posted by:  Peter Rabitz

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Richard Meier inspirierte Architektur trifft auf die Tessiner Architekturschule

Posted Thu Aug 26 21:48:00 UTC 2010

Breganzona ist eine kleine, idyllische Gemeinde der Stadt Lugano zugehörig und befindet sich an und auf einem Hügel westlich des Kerngebietes von Lugano. Im Jahre 984 wurde Breganzona, damals noch unter dem Namen Brianzone, erstmals erwähnt. Die Kirche San Sebastiano, welche aus dem Jahre 1579 stammt, ist Breganzonas wichtigste Sehenswürdigkeit. Ansonsten lebt die Gemeinde von der Nähe zu Lugano, der 3. grössten Bankenmetropole der Schweiz sowie wichtigster Wirtschaftsstandort im Tessin. Breganzona ist nur wenige Minuten vom Stadtzentrum Luganos entfernt und bietet somit ruhiges und grosszügiges Wohnen in unmittelbarer Nähe der Stadt.

In Breganzona, direkt am Hang gelegen, mit einem fantastischen Blick auf Lugano und den Lago di Lugano, befindet sich ein interessantes Anwesen, welches 1995 vom lokalen Architekten Sergio Grignoli entworfen wurde. Auf den ersten Blick lässt sich der Einfluss der Architektur Richard Meiers nicht verleugnen wobei nur der obere Teil diese Parallele ziehen lässt. Der untere Teil der Villa spiegelt eher die für das Tessin typische Tessiner Architekturschule wieder. Der untere Bereich, mit seiner grauen Aussenhülle, wirkt trotz seiner Grösse weniger dominant und gibt den Blick auf den oberen Teil des Anwesens frei. Der Betrachter wird von der strahlend weissen Fassade des oberen Teils der Villa in seinen Bann gezogen. Die der Ebene zugewande Seite der Liegenschaft bietet eine grosszügige Verglasung der Wohnräume wodurch eine optimale „Belichtung“ der Innenräume gewährleistet wird. Eine am Wohnraum angrenzende sowie überdachte Terrasse bietet im Sommer ausreichend Beschattung und verhindert somit eine Überhitzung des Inneren. Grosse Säulen verstärken den imposanten Auftritt der Villa gegenüber dem Betrachter. Die der Terrasse vorgelagerte Grünfläche bietet ausserdem genügend Raum für Entspannung, Familienaktivitäten oder um Gäste zu unterhalten. Von jedem Punkt des Anwesens lässt sich der wunderschöne Ausblick auf die Ebene und den See geniessen. Weiss bestimmt auch das Innere der Villa. Edler Steinzeugfussboden sowie klare geometrischen Linien bestimmen das innere Erscheinungsbild und unterstreichen das grosszügige Wohngefühl.


Diese Villa ist sicherlich eine gute Alternative zu den sonst eher traditionell gehaltenen Anwesen im Tessin und bedarf vielleicht einer Person die ein gewisses Verständnis für diese Art der Architektur aufbringt und die Moderne dem Traditionellen vorzieht. Auf Grund der Lage des Anwesens und der in nur wenigen Minuten zu erreichenden Innenstadt von Lugano, ist diese Villa sehr interessant für Familien/Personen die die Ruhe und Distanz zu all dem Trubel einer grösseren Stadt zu schätzen wissen, aber auch nicht auf den grossen Auftritt verzichten wollen.


Posted by:  Peter Rabitz

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Wetag Consulting - Christie's Great Estates Trophy

Posted Tue May 25 00:00:00 UTC 2010

Am 15. Mai 2010 konnten wir erfolgreich unseren ersten Event starten, als Sponsor für ein Stableford Turnier im Golf Club Patriziale von Ascona für dessen Mitglieder und Gäste.

Nach einer extremen Schlechtwetterperiode mit viel Regen die sich über drei Wochen hinzog, und den Lago Maggiore schon leicht aus den Ufern treten liess, kam der erste Sonnentag - Samstag 15. Mai und unser Team durfte diesen tollen Tag am Golfplatz mit den Teilnehmern des Turniers und dem Clubteam verbringen.

Mit grosser Unterstützung durch den Clubmanager Celeste Taiana und seiner Assistentin Heidi Castelletti konnte alles perfekt geplant werden. Nicht zu vergessen das Golfrestaurant, wo uns Giacomo Nalli kulinarisch verwöhnt hat.

Der Tag begann eher frisch aber sonnig und die ersten Spieler beendeten ihre Runde fast schon in Rekordzeit. Am Loch 9 gab es eine Erfrischung mit Genüsslichkeiten ganz im karibischen Stil von Punta Cana in der Dominikanischen Republik. Dort befindet sich auch Cap Cana, ein unbeschreiblich schönes Projekt direkt an den schneeweissen Stränden diese karibischen Kleinods. Cap Cana bietet viele verschiedene Möglichkeiten, wunderschöne Ferienimmobilien zu erwerben. Darüber hinaus verfügt es mit dem Punta Espada golf course über einen sehr renommierten und von Jack Nicklaus entworfenen PGA Golfkurs. Es war schön zu sehen, dass einige Turnierteilnehmer diesen Kurs sogar schon selber bespielt haben und relativ viele Cap Cana an sich schon kannten.

Weiter ging es dann über das herrliche Green bis zum Abschluss am Loch 18. Da wurden unsere Teilnehmer mit dem Andermatt Swiss Alps Projekt begrüsst, welches persönlich und sehr charmant von Thorsten Wieting (Head Real Estate Andermatt Swiss Alps) vorgestellt wurde. Diese Vision von Samih Sawiris in der wildromantischen Naturlandschaft des Urserntals hat wirklich alle begeistert. Schon die Präsentation mittels übergrosser Bilderbücher und das Projekt selbst - bis ins kleinste Detail durchdacht, sucht wirklich seinesgleichen. Der Nachhaltigkeit der Entwicklung von Andermatt  -  in gesellschaftlicher, ökologischer und ökonomischer Hinsicht, wird Sorge getragen. Moderne Architektur mit Tradition, unvergleichlicher Luxus im 5-Stern-Superior-Hotel The Chedi Andermatt, Regeneration und Erholung im modernen Sportzentrum mit Spa, Golfwelt mit 18-Loch-Golfplatz und 6-Loch-Übungsanlage - einer der attraktivsten Turnierplätze mitten in den Alpen und nicht zu vergessen das neue Skigebiet mit 130 Pistenkilometern und allen Wintersportarten wie Alpinski, Snowboard, Langlauf, Eislaufen, Curling und vieles mehr.

Dieser gelungene Tag fand seinen Abschluss bei einem feinen Dinner im Golfrestaurant, wo wir unter anderem einen besonderen toskanischen Rotwein Castello di Casole“  verkosten durften (man kann auch das Casale zum Wein erwerben…).

Noch zu erwähnen die wirklich schöne Preisverteilung in zwei Sprachen - sehr nett und persönlich gemacht. Was es zu gewinnen gab? Der absolute Hauptpreis war ein Golf-Wochenende im Vale do Lobo Resort, einem Golf, Strand und Spa Erholungsort in der Algarve, Portugal. Vale do Lobo Algarve ist heute als eines der führenden Resorts in Europa anerkannt und ist das größte Luxusresort in Portugal. Es bietet ein unvergleichliches Luxus-Erlebnis, eines das weltweit anerkannt wird und einen festen Platz im Herzen unzähliger Besucher und Bewohner hat. Die Gewinnerin dieses Preises darf sich ebenso über die Möglichkeit freuen, auf den zwei Golfplätzen, dem Royal Golf Course und dem Ocean Golf Course, eine Runde spielen zu können.

Die weiteren Preise waren jeweils drei Gutscheine in den drei Kategorien vom Restaurant SeVen vom exquisiten Einrichtungshaus L’Officina und vom Golfproshop sowie einen Hole-in-one Preis (den leider niemand gewonnen hat) - eine Methusalemflasche von Laurent-Perrier - dank Herrn Walter Rohrbach.

Es war ein wundervoller Tag, eine tolle Gelegenheit neue interessante Leute kennen zu lernen und besonders möchte ich mich noch bei meinem Kollegen Peter Rabitz (unser Direktor von Wetag International bedanken, denn wir beide haben diesen Event geplant und durchgeführt. Impressionen finden Sie auf Facebook Fan Page von Wetag Consulting wo wir sie recht herlich einladen ein Fan von uns zu werden, um auch in Zukunft tolle Neigkeiten und Interessantes zu erfahren.

Isabella H. Ielpo, Wetag Team Ascona

Posted by: Team Ascona

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Die Welt, aus der Provinz gesehen, Teil 3 - Die Provinz, aus der Welt gesehen

Posted Mon Apr 26 12:49:00 UTC 2010

Die Welt, aus der Provinz gesehen , Teil 3

Der Autor lebt bekanntlich in der fernen Provinz Tessin, umgeben von Palmen und Sonnenschein. Nie dringen die wichtigen Details der täglichen Weltpolitik dorthin, und so muss er sich mit dem grossen Bild zufrieden geben. Werfen Sie einen Blick auf diese kuriose Welt, heute auf:

Die Provinz, aus der Welt gesehen

Uns steht die Lust nach Nabelschau und wir greifen daher das Vergrößerungsglas, doch was wir da sehen - ei ei da, lieber Leser, warten Sie lieber auf die nächste Wortmeldung, das müssen wir zuerst mal selbst verdauen.

Deshalb zu Unverfänglicherem: Was sagt die Welt zur Provinz, wenn sie von dort hierhin schaut (was nicht dasselbe sein muss, wie das was sie denkt, oder das was sie nicht sagt vielleicht aus Höflichkeit oder so). Wir reflektieren im Folgenden natürlich die unbekannte , einfache Volksmeinung; das Lied das die Obrigkeit singt, ist ja gut bekannt und besetzte längere Zeit sogar die Hitlisten (Spiel Euch das Lied der Kavallerie). Ich „copy and paste“ von dem was heute wieder so auf meinem D esktop angekommen ist wie zum Beispiel :

Wie viele wohlhabende D(zensur) (Deutsche?, Dänen? Dominikaner?) ertragen auch wir es kaum mehr in D(zensur) und wollen ein Domizil im “gelobten Land”. Jedenfalls haben wir uns schon im Tessin umgesehen, aber noch nichts so Richtiges, was zum Geschmack und Geldbeutel passt, gefunden.

Das mit dem gelobten Land, das lassen wir vorerst einmal noch stehen, auch wenn wir schon jetzt darauf hinweisen, dass aus der Nähe dann eben weiss in vorwiegend hell, und schwarz in mehr dunkel als hell sich auflöst, aber mehr darüber nächstens (versprochen!)

Hingegen der zweite Teil der Aussage, die viel geäusserte Angst im Tessin nichts Passendes für Geschmack und Geldbeutel (G&G) zu finden, das also können wir keinesfalls so stehen lassen. Liebe Weltbürger! Es gibt für jeden G&G etwas passendes, Villen, Häuser, Appartemente, Rustici - es ist unsere Spezialität, dies zu finden!

Deshalb: Rufen Sie uns an, mailen Sie uns, schicken Sie uns einen Lanzenreiter und teilen Sie Ihren G&G - Anspruch unverblümt mit. Wir sagen Ihnen, ob das Sinn macht, (Realitätsbezug, rechtliche Situation, Steuerfolgen) - und den Rest besorgen wir dann.

Posted By: Ueli F. Schnorf

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Die Welt, aus der Provinz gesehen, Teil 2 - Schweiz und Italien, Steuerflucht und Bankgeheimnis

Posted Thu Apr 22 00:00:00 UTC 2010

Die Welt, aus der Provinz gesehen , Teil 2

Der Autor lebt, weit von Zwist und Unrast der Hauptstädte, in der fernen Provinz Tessin, umgeben von Palmen und Sonnenschein. Nie dringen die wichtigen Details der täglichen Weltpolitik bis dorthin, und so muss er sich mit dem grossen Bild zufrieden geben. Werfen Sie einen Blick auf diese kuriose Welt, heute auf:

Schweiz und Italien, Steuerflucht und Bankgeheimnis

Wenden wir unser Augenmerk gegen Süden und vergleichen wir, wie die dortige Regierung mit demselben Problem umgeht wie unser nördlicher Nachbar. Das Problem, Sie erinnern sich, ist die traditionelle Schweizer Eigenheit der Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung (letztere wird nicht streng bestraft). Dies gefällt auch Bürgern aus vielen umliegenden Staaten. Deren Regierungen legen daher ihre Stirnen in tiefe Falten, so auch in Italien.

Auch hier ist der Staat begehrlich auf Zusatz-Milliarden. Er vermeidet es aber tunlichst, es mit seiner Elite ernstlich zu verderben. Für denjenigen Leser, der vielleicht die Verhältnisse gar nicht kennt, muss beigefügt sein, dass „Steuern sparen“ in Italien als vielbewunderte Fähigkeit und Ausdruck von Intelligenz gilt, wie jedermann vom kleinen Mann bis zum „Cavaliere“ bestätigt.

Angelehnt an die in Italien jedermann geläufige Tradition des kirchlichen Ablasshandels - oder Beichte - erlässt der Staat nun alle paar Jahre (3 mal in den letzten acht Jahren, wenn wir in der Provinz richtig zählen) ein Dekret, nach welchem für jeweils einige Monate vergeben wird dem, der steuer-gesündigt hat. Die Sünder nehmen das Angebot je nach Lebensumständen dankend nicht an oder aber schon, wobei sie dann einen kleinen geforderten Obulus begleichen müssen. Natürlich, wer sich an die dazwischen geltenden Gesetzte gehalten hat und nicht profitieren kann, erhält gleichsam eine staatliche Bestätigung für seine Dummheit, alle paar Jahre wieder.

Die levantinische Flexibilität, Gesetze dem eigenen Handeln anzupassen, wird auch in vielen anderen Lebensbereichen von der Staatsführung vorgelebt. Ist das nicht Untergrabung der eigenen Autorität, Selbstmord eines Landes?

Hm. Der Betrachter in der Provinz betrachtet den friedlichen Ablauf und kratzt sich am Kopf. Langfristig doch erstaunlich unbeschadet geht das Land ja eigentlich seinen Weg als Leuchte der Kultur, und dies seit Tausenden von Jahren nun. Der Staat verbreitet die message, obrigkeitliche Autorität nicht so richtig ernst zu nehmen, sondern als eine Art Kasperltheater anzusehen - ob da bloss Opportunismus oder am Ende - eher ungewollt wohl - gar höhere Weisheit dahinter steckt?

Posted By: Ueli F. Schnorf

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Die Welt, aus der Provinz gesehen - Schweiz und Deutschland, Steuerflucht und Bankgeheimnis

Posted Fri Mar 26 13:35:00 UTC 2010

Die Welt, aus der Provinz gesehen

Der Autor lebt, weit von Zwist und Unrast der Hauptstädte, in der fernen Provinz Tessin, umgeben von Palmen und Sonnenschein. Kaum je dringen die wichtigen Details der täglichen Weltpolitik bis dorthin, und so muss er sich notgedrungen mit dem großen Bild zufrieden geben. Werfen Sie einen Blick in diese kuriose Welt, heute auf:

Schweiz und Deutschland, Steuerflucht und Bankgeheimnis

Die Schweizer (nicht nur im Tessin) sind ja eines der zufriedensten, wenn nicht gar das glücklichste Volk der Welt. Die Steuermoral der Schweizer ist eine der höchsten der Welt. So lesen wir erfreut in den jährlichen Statistiken.

Eine traditionelle Eigenheit der Schweizer Gesetzgebung nun, die scharfsinnige Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung (letztere wird nicht streng bestraft) gefällt dem eigenen Volk bekanntlich seit über 50 Jahren. Gleiches denken Bürger aus vielen umliegenden Staaten, die sich sogar allerlei Mühe geben, auch davon profitieren zu können. Dies wiederum gibt den Regierungen dieser Länder mächtig zu denken, was eigentlich erfreulich ist.

Eindrücklich nun der Ansatz der deutschen Regierung, das Problem anzugehen. Sie kommt auf die Idee, Tausende ihrer Landsleute - fast alle aus gehobenen und führenden Positionen - zu bedrohen, einzuschüchtern oder gar anzuklagen, um ihnen ihre „unrechtmäßigen“ Ersparnisse nun wegzunehmen. Dazu drangsaliert sie zusätzlich die Schweiz, ihr beliebtes System nun endlich aufzugeben und gefälligst gegen das bundeseigene - darf man sagen unattraktivere - Modell auszutauschen.

Geradezu unwohl ob soviel Kühnheit wird es dem Bewohner in der Provinz: Er stellt sich vor, welch scharfen Blick es benötigt, um klar zu sehen, dass es sich lohnen sollte, sich wegen einiger kurzfristiger Milliarden Tausende von führenden Landleuten nachhaltigst zu verbittern - viel Spaß und Freude in der gemeinsamen Zukunft ist da sicher vorprogrammiert. Zweitens und noch rätselhafter ist aber: Warum kommt niemand auf die naheliegende Idee, das System des Nachbarn - welches lang erprobt, attraktiv und die Leute glücklich machend ist - anzuerkennen (laut oder leise), jedenfalls aber schnellstmöglich zu kopieren und die segensreiche Wirkung zuhause dann zufrieden zu registrieren?

Wie dem auch sei, die Provinz verzeichnet zahlreiche Neuzuzüge. Wir helfen ihnen, schöne Liegenschaften zu finden, Villen, Schlösschen, Seegrundstücke, Palmen und Sonne. Die Zuzügler, meist aus umliegenden Ländern, lachen erleichtert und versichern glaubwürdig: „Da wollen wir gar nie mehr weg, denn (und jetzt kommt’s): Da ist vieles noch so wie es die Leute eigentlich wollen!“. Und am Abend beten wir alle, dass wir das „noch“ bald wieder streichen können.

Posted By: Ueli F. Schnorf

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