Seit Wochen ächzt die Schweizer Wirtschaft unter dem immer stärker werdenden Schweizer Franken und der Tourismus hat ebenso unter dieser Belastung zu kämpfen, entscheiden sich doch gerade viele Deutsche Urlauber, eigentlich die stärkste touristische Besuchergruppe der Schweiz, gegen einen Urlaub in dem teurer gewordenen Alpenstaat.
Doch der erstarkte Franken birgt auch positive Seiten von denen mehr und mehr Schweizer partizipieren. Viele Schweizer haben die Gunst der Stunde erkannt und investieren in Immobilien im Euroraum wie auch am vergangenen Wochenende ein Artikel in der NZZ beschreibt. Allerdings muss man vorab erwähnen, dass für Schweizer Käufer Immobilien im Euroraum zur Eigennutzung nur eingeschränkt attraktiv sind da eine höhere Steuerbelastung die neidigeren Lebenshaltungskosten aufheben kann. Nichtsdestotrotz, auch wir konnten eine erhöhte Anfrage nach Objekten gerade auf der Italienischen Seite verzeichnen, auch wenn dies nicht unsere Kerngeschäftsregion darstellt, aber die zurzeit interessanteste Liegenschaft in Porto Ceresio kann sich über mangelnde Aufmerksamkeit nicht beklagen. Ebenso wird Lago die Como häufig nachgefragt wo wir den Interessenten auf Grund unserer Zusammenarbeit mit unseren Italienischen Partnern auch gute Objekte anbieten können. Unsere Internationale Abteilung konnte einen positiven Trend für italienische sowie spanische Immobilien ausmachen, wo besonders die traditionell nachgefragten Regionen wie Toskana, Lombardei, Mallorca und Marbella von besonderem Interesse zu sein schein. Der positive Effekt des, für Schweizer, günstigeren Eurokurses wird in Spanien zusätzlich noch von dem in der Krise stark getroffenen Spanischen Immobilienmarkt verstärkt, welcher nach wie vor mit hohen Preisabschlägen und einem hohen Überhang zu kämpfen hat. Dies wiederum bietet den Interessenten beste Möglichkeiten gute Preise für die lang ersehnte Ferienimmobilie zu erzielen.
Ein weiterer, nicht zu verachtender Markt für Anlagen, sei es als Investment oder für die private Nutzung, stellt Berlin dar. Deutschlands Hauptstadt erfährt einen regelrechten Boom, besonders im Tourismus- und Baugewerbe. Im Jahresverlauf 2010 erholte sich die Wirtschaft Berlins schneller als im Bundesdurchschnitt. Berlins Bevölkerungszahl steigt seit einiger Zeit und dieser Anstieg erstreckt sich auch auf fast alle Bezirke der Stadt. Berlin erfährt seit geraumer Zeit ein erhöhtes Interesse für Wohneigentum was sich in steigenden Preisen widerspiegelt. Berlin stellt mit ca. 1.89 Millionen Wohnungen den grössten deutschen Wohnungsmarkt dar wobei der Druck auf den Wohnungsmarkt durch die geringe Entwicklung des Wohnbestandes, gepaart mit einem verstärkten Zuzug nach Berlin und dem Trend zu kleineren Haushalten, zunimmt. Daraus resultierend kann man auch einen Anstieg der Mietpreise verzeichnen, welche im 2. Halbjahr 2010 um 3.6% gestiegen sind und somit die 7 Euro Marke pro Quadratmeter überschritten haben. Vor allem im nachgefragten, hochpreisigen Segment kam es zu einem starken Anstieg der Mieten, wobei gerade Mitte mit 23% Steigerung den höchsten Anstieg zu verzeichnen hat. In Mitte werden mit ca. 13 €/m2 weiterhin die höchsten Mieten für die vielerorts überdurchschnittlich ausgebauten Neubauappartements verlangt. Angebotspreise für Berliner Eigentumswohnungen erhöhten sich in der zweiten Jahreshälfte 2010 um 4,7%. Treibend für diese Entwicklung ist besonders der Stadtteil Mitte zu nennen wo die Angebotspreise um 11,5% gestiegen sind. Ausschlaggebende Indikatoren für diese Entwicklung sind diverse, luxuriöse und hochwertige Bauprojekte wie Yoo Berlin by Philippe Starck, das glamouröseste Projekt Berlins an geschichtsträchtiger, historischer Adresse - Am Zirkus 1, dem ehemaligen Standort des berühmten Friedrichstadtpalastes wo einst Marlene Dietrich ihre Wirkungsstätte hatte. Die unmittelbare Nähe zu Berlins Regierungsviertel und den kulturellen sowie gastronomischen Vierteln der Stadt machen Yoo Berlin zu einem exklusiven, aber auch höchst interessanten Investment.
Ist in Berlin auch die „Schnäppchenzeit“ vorbei, hat man doch die Möglichkeit in einer der pulsierendsten Städte Europas für vergleichsweise wenig Geld, verglichen mit Metropolen wie London und Paris, ein durchaus wunderschönes City Pied-à-terre zu erwerben. Gerade Schweizer aus der deutschsprachigen Region um Zürich herum, profitieren von super Flugverbindungen nach Berlin und sollten somit die Möglichkeit einer eventuellen Investition in Betracht ziehen. Berlin, als eine der unkonventionellen Modemetropolen der Welt, welche für einen extravaganten, avantgardistischen und dennoch unkonventionellen Stil steht, ist auch bei Italienern hoch im Kurs. Mit täglichen Flügen von Mailand aus, ist Berlin auch vom Tessin her in nur wenigen Stunden - nicht mehr als 2 - gut zu erreichen. Fragen Sie nach, wir stehen Ihnen gern unterstützend zur Seite, um Ihnen interessante Angebote aus dem Euroraum zu unterbreiten. Gern können Sie auch unseren Internetauftritt der Wetag Consulting International Division besuchen und sich einen ersten Eindruck über ausgewählte, hochwertige Liegenschaften.
Posted by:
Peter Rabitz